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Donnerstag, 22. August 2019, 18 Uhr
Im Durchbruchtal des Queis - Bildvortrag von Andrzej Paczos

In der Reihe "Schlesien erfahren" nimmt Sie der Geograf und Reiseleiter Andrzej Paczos auf die Reise entlang des Queis.

Aus dem Isergebirge kommend fließt der Fluss Kwisa (Queis), der größte Zufluss vom Bóbr (Bober), bis zu seiner Mündung generell nordwärts. Nur zwischen Gryfów Śląski (Greiffenberg) und Leśna (Marklissa) richtet er sich nach Westen. Hier hat er sich ein krummes, tiefes und enges Tal geschnitten. Steile Talhänge bilden natürliche Wände für zwei Stauseen welche vor etwa hundert Jahren nach dem Bau der Talsperren von Złotniki Lubańskie (Goldentraum) und Leśna (Marklissa) entstanden. Bis heute schützen sie die tiefer gelegenen Gebiete im Norden vor dem Hochwasser. Zwei kleine Wasserkraftwerke unterhalb der Talsperren besitzen noch originale Ausstattung. Am oberen Ende des Bruchtales befindet sich das schlesische Städtchen Gryfów Śląski (Greiffenberg) mit der schönen Kirche der Hl. Hedwig, dem alten Rathaus mit einem Minaretten-ähnlichen Betonturm und vielen Renaissance- und Barockhäusern am Markt. Am unteren Ende des Bruchtales liegt hingegen das oberlausitzische Industriestädtchen Leśna (Marklissa). In der Mitte zwischen den beiden Orten entstand im 17. Jh. ein winziges Bergstädtchen Goldentraum. Es ist nicht viel größer als sein Markt. Die meisten Touristen, die in diese Gegend kommen, kennen diese Sehenswürdigkeiten nicht. Sie besuchen nur die bekannteste Attraktion – die gut erhaltene, mittelalterliche Burg Czocha (Tschocha).

22.08.2019, 18 Uhr, Schlesisches Museum, Eintritt 3 Euro.

Hinweis für aktive Naturfreunde: Am 24.08.2019 führt Andrzej Paczos eine Wanderung im Durchbruchtal des Queis.